In Memoriam

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum

von vielen Blättern eins.

Das eine Blatt man merkt es kaum

und eines ist auch keins.

Doch dieses eine Blatt war Teil von uns´rem Leben

und dieses eine Blatt

wird uns für immer fehlen.

 

Ihr bleibt für immer ein Teil unseres Tier-reichs!

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Gina kam im Herbst 2015 mit ihrem Gefährten Pici aus Ungarn zu uns. Sie war ein Häufchen Elend, lebensunfähig ohne ihren Pici, ängstlich, verschüchtert, unselbständig. Körperlich ein Wrack, zertrümmertes Becken, einseitig blind und taub und viel zu dick. Meine Güte was ist aus dir für ein Hund geworden, liebe Gina in diesen Jahren!
[BR
]Am frühen Morgen des 30.3. 2020 im Alter von
über vierzehneinhalb Jahren ist Gina in ihrem Zuhause gestorben. Unsere liebe, sanfte Tier-reich Gina die seit fast drei Jahren zu unserer privaten Familie gehörte. Etwas das sie sich hartnäckig erkämpft hatte, für das sie nicht aufgehört zu arbeiten bis ich schließlich damals sagte "ok, du bleibst hier bei uns und fährst nicht mehr in´s Tier-reich zurück". Das Tier-reich hat sie dennoch immer wieder besucht, alle Hunde dort und auch viele ihrer ehemaligen Betreuer regelmäßig gesehen. Wir hatten so schöne Zeiten, Gina ist aufgeblüht, hat so vieles noch erleben dürfen. Ihr erinnert euch sicher an die Urlaubsberichte.

Das letzte halbe Jahr war gepägt von schwerer Krankheit - Gina hatte viele altersbedingte Probleme, war dement, inkontinent, ihre Verdauung war extrem labil und ihr kaputter Bewegungsapparat wurde immer schwächer. So viele Nächte habe ich mir ihr durchwacht, sie hat mich nicht nur einmal an die Grenzen meiner Belastbarkeit gebracht. In all der Zeit hat sie nie aufgegeben. Egal wie tief das Loch auch war in das sie fiel und so oft ich auch dachte "es geht nicht mehr, sie ist am Ende" so hat sie sich jedesmal wieder hochgekämpft, mich angeschaut und ihr Blick gesagt "ich bin noch nicht soweit, ich habe noch etwas zu erledigen". Und Gina stand wieder auf im wahrsten Sinn des Wortes. Die ersten milden Frühlingstage hat sie so sehr genossen und bis zuletzt die Ausflüge zum Hundeplatz - das war ihre Welt. Das Schnüffeln dort und die Möglicheit einfach herumzustapfen, ein paar Stückchen Schnitzelfleisch oder Würstchen zu essen und manchesmal (zuletzt sehr sehr selten) noch ein "Pfote hoch" auf ein Steppbrett.....das war schön. Am frühen Morgen des 30.3. 2020
war Gina dann fertig mit dieser Welt. Ihr irdisches Dasein zu Ende. Unerwartet und so schmerzvoll in diesem Augenblick.

Gina, meine geliebte alte Frau ich hoffe du kannst jetzt schmerzfrei über Wolken gehen, du siehst deinen Pici wieder und spürst ganz viele Sonnenstrahlen in alle Ewigkeit. Du bleibst für immer - im Tier-reich und bei uns.

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Bundas kam im Februar 2017 aus Ungarn zu uns. Am 14. März 2020 kurz nach seinem dritten Jahrestag im Tier-reich ist Bundas für immer gegangen. Es kam unvorbereitet in diesem Moment. Wir wussten wie krank, wie alt er war, wie schwer schon so viele Tage für ihn waren doch zu dem Zeitpunkt war er gut d´rauf. Der Samstagmorgen war noch bestimmt von Freude uns zu sehen, von Freude an Wurststückchen und Schnitzerl. Und dann plötzlich zwei Stunden später ein heftiger epileptischer Anfall, ein Anfall bei dem er sich zwar kurzfristig beruhigen ließ als wir ihn im Arm hielten der ihn aber erst losließ als er sehr starke Beruhigungsmittel bekommen hatte. Es schaute zu diesem Zeitpunkt bereits danach aus als hätte sein Gehirn schwere Schäden genommen. Wir hatten die Hoffnung dass er sich gesund schlafen kann, dass sich sein Gehirn durch den Schlaf wieder erholen wird. Viele Stunden hat er tief geschlafen bis in den Abend hinein. Dann ist er aufgewacht aber nur sein Körper, sein Verstand, seine Seele waren schon gegangen. Er erkannte uns nicht mehr, konnte seinen Körper nicht mehr kontrollieren und wir wussten - Bundas hat sein irdisches Dasein hinter sich gelassen. In unseren Armen ist er zuhause im Tier-reich für immer eingeschlafen.

Bundi-Hundi - wie wir so oft zu ihm sagten - was warst du für ein Kämpfer. Ein ganzes Jahr hast du noch gelebt nachdem es bereits voriges Jahr danach aussah als wäre deine Zeit hier vorbei. Du hast dich gefangen und hast noch so viele schöne, gute Tage gehabt. Wie hast du dich verändert hier im Tier-reich, warst voller Misstrauen und Enttäuschung als du ankamst. Was bist du gewachsen - körperlich und als Persönlichkeit, du bist so schön geworden, aufgeblüht und hast uns vertraut. Deine Kuscheleinheiten konntest du so sehr genießen dich pflegen lassen und hast uns geliebt wie wir dich auch. Mehr als drei Jahre durften wir für dich da sein und du wurdest beinahe 17 Jahre alt. Bundas - es war uns eine Ehre und Freude dich zu begleiten. Bundi-Hundi sei glücklich da wo du jetzt bist, wir werden dich nie vergessen.
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Sissy kam im Oktober 2019 zu uns. Am selben Tag an dem wir Lilly beerdigt haben ist ein neuer Hund eingezogen - das Leben spielt manchmal schon eigenartig.  Sissy stammte aus Spanien von einem mit uns befreundeten Tierheim der ALBA über das wir seinerzeit auch Saba bekommen haben. Sissy war ca. 13 Jahre alt und war 10 Jahre lang in Spanien vermittelt. Als sie alt, beinahe blind und taub sowie inkontinent wurde haben die Leute sie in´s Tierheim gesteckt. Dort war sie sehr unglücklich und so wurde ich gefragt.....Sissy war von anfang an ein sehr kranker Hund und auch ihre Zeit heir bei uns war geprägt von Krankheiten. Es wurde leider nur eine kurze Zeit. Schon am 12. Jänner 2020 haben wir Sissy verloren.  Sissy ist in unseren Armen für immer eingeschlafen. Bis zu letzten Atemzug haben wir sie gehalten. Sie war geborgen, behütet und geliebt. Das wusste sie.

Kleine süße Spanierin - Du warst nur rund drei Monate bei uns aber du bist aufgeblüht - du hast uns deine Zuneigung gezeigt. Du hast es genossen gestreichelt zu werden, dich in unsere Hände geschmiegt. Was hast du das Essen hier geliebt und die vielen guten Kleinigkeiten die es immer wieder gab. Du hast dich so sehr darauf gefreut. Du hast wieder erlernt deinen Bewegungsapparat zu benutzen und er wurde stärker. Du liebtest den Garten, bist so gern dort herum spaziert. Wie gerne hätte ich dich die wärmende Sonne im Frühling spüren lassen. Es tut mir unendlich weh dass ich dir nicht mehr Zeit in unserem Tier-reich geben konnte. Aber die kurze Zeit hier war gut, ganz sicher.


Eine unserer Betreuerinnen hat heute so schöne Worte gefunden: "Ich hoffe für Sissy dass es auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke tatsächlich so ist, wie wir uns das vorstellen. Dann kann sie in der wärmenden Frühjahrssonne ganz leichtfüßig durch gut riechende, saftige Wiesen schlendern, sich auf ein weiches Platzerl legen und friedlich vor sich hin dösen. Zwischendurch trifft sie sich mit ganz lieben Lebewesen – oder deren Seelen – und hat recht viel Spaß! Ich hätte ihr die Sonnenstrahlen auf der Tier-reich Wiese gewünscht, ihr Körper konnte nicht mehr so lange warten … Sissy hatte das besondere Glück als Tier-reich Hund ihre letzte Reise anzutreten"..... Dem ist nichts hinzuzufügen außer: Es war unglaublich bereichernd dich kennen lernen zu dürfen, dich zu umsorgen, dich zu lieben und dir ein Zuhause zu geben. Ich hab dich lieb, kleine Spanierin.

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Ashley  kam im September 2015. Wir haben sie aus fürchterlicher Haltung bei einer "Züchterin"hier in Niederösterreich geholt, mit eingien anderen Hunden die in´s Tier-reich kamen. Ashley musste dort ein wahrlich elendes Leben führen und es dauerte Jahre bis sie ihre Schreckhaftigkeit, Ängstlichkeit und Schüchternheit uns gegenüber aufgeben konnte.

Am 6. Dezember 2019 mussten wir Ashley für immer gehen lassen. Sie konnte nicht mehr aufstehen, ihre Gliedmaßen haben versagt, ihre Kraft und Möglichkeit nochmals zu kämpfen war versiegt. Unser letztes Liebesdienst an Uromi Ashley war sie auf ihrem letztem Weg in Liebe zu begleiten. Sie konnte friedlich in unseren Armen einschlafen, war ruhig dabei und ihr Blick schon längst bevor sie endgültig gegangen war in eine andere Welt gerichtet.

Ashley, du bist und bleibst wunderbar. Exakt 16 Jahre und zwei Monate alt bist du geworden. Mehr als vier Jahre durften wir dich umsorgen und dir Liebe geben. Erst in der letzen Phase deines Lebens konntest du dich uns öffnen und uns zeigen dass du all unser Bemühen als Geschenk annehmen konntest. So viele tiefe Wunden aus der Vergangenheit waren in deine zarte Seele eingebrannt. Nur Bibi - ihr gegenüber konntest du keine Zartheit empfinden. Aber ich glaube irgendwie hat es dich auch lange am Leben gehalten dass du sie stets in die Schranken weisen musstest . Die letzte Zeit deines Lebens war von Kampfgeist und unbeugsamen Lebenswillen gekennzeichnet, eine Kämpferin warst du. Wir wünschen dir so viel Ruhe und die Fähigkeit einfach glücklich zu sein dort wo immer du jetzt bist. Deine Seele bleibt für immer bei uns im Tier-reich süße Ashley.

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Lilly  kam im April  2019 zu uns. Von unseren Tierschutzfreunden aus Ungarn. Sie war blind und ihr Herrchen war gestorben. Lilly war bezaubernd. Sie hat das Leben bei uns genossen. Und plötzlich wie aus dem nichts ist sie am 6. Oktober 2019 auf einmal akut ein Notfall geworden. Innerhalb von knapp 6 Stunden war ein vitaler, lebensfroher Hund mit einem überschaubaren Problem im Bauch tot. Wir haben alles versucht inklusive Intensivmedizin in der Klinik - vergeblich.

Lilly, unsere Schnecke, wir durften dir nur 6 Monate lang unsere Liebe geben. Aber du hast uns verzaubert, warst immer kuschelig und hattest ein "Streichelradar". Jede streichelwillige Hand hast du gefunden obwohl du blind warst. Du warst Menschen gegenüber ein Engel, hast dein Essen geliebt, deine Schnüffelspiele und in letzter Zeit auch die Spaziergänge. Wann immer du auf Futter gewartet hast hast du gebellt und mich damit wahnsinnig gemacht - du konntest so hartnäckig eine halbe Stunde lang durchbellen 😍. Und wie sehr fehlt mir dein Bellen jetzt.....Du süße Maus, es war uns eine Freude dich im Tier-reich zu umsorgen. Es tut uns so weh dass du schon gehen musstest, wir hatten noch so viel vor.

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Bärli  kam im Jänner  2016 zu uns. Ein Hilferuf eines Sozialarbeiters brachte sie zu uns. Bär-Bär, was warst du für ein wilder Hund als du damals zu uns gekommen bist. Keinen anderen Hund konntest du leiden und auch wir hatten um dein Vertrauen zu kämpfen. Tage- und Nächtelang haben wir gearbeitet um deine Diabetes in den Griff zu bekommen, dich gut einzustellen. Als wir das geschafft hatten bis du aufgeblüht. Du hast so viel Lebensfreude gehabt so viel Schönes erlebt. Deine Prognose "sie hat ein halbes, maximal ein Jahr" hast du um so viel übertroffen. Wir sind glücklich darüber. Das letzte Jahr hat uns eine völlig veränderte Bärli gezeigt - du wurdest offen, freundlich. Hast in der großen Gruppe mitgelebt und fandest Hundefreunde. In Ares und Bauki hast du dich verliebt und dich als Mädchen gezeigt. Uns gegenüber wurdes du so viel anhänglicher und kuscheliger. Wir haben uns so gefreut. Wie sehr hast du dein Schnüffelpolster-Ritual geliebt. Jedesmal nach dem Insulinspritzen, an jedem Morgen und immer wenn wir Körperflegemaßnahmen durchgeführt haben. Es war so wichtig für dich - bis zuletzt. Schweren Herzens mussten wir unsere Bärli am 4. Mai 2019  für immer gehen lassen. Ihre Kraft war verbraucht, sie wollte nur mehr schlafen. Diesen Wunsch haben wir ihr erfüllt. Ein letztes Aufflackern gab es noch als sie ihren großen Schwarm Paul - unseren ehemaligen Bauki - erschnuppert hat. Er war zu Gast im Tier-reich zur Physiotherapie. Bärli durfte ihn noch einmal sehen und danach hat sie bis zu dem Moment als sie für immer die Augen geschlossen meinen Arm nicht mehr verlassen. Bärli ist so ruhig und friedlich eingeschlafen - es fühlte sich gut und richtig an.

Bärli, du warst so ein besonderer Hund, hast uns soviel gegeben. Ich bedanke mich für dein Vertrauen und dass du mich dafür ausgesucht hast dich in deinen letzten Tagen und Stunden so intensiv begleiten zu dürfen. Es war mir eine Ehre kleiner Bär-Bär.

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Mazi übersiedelte Ende Oktober 2016 mit 13 Jahren aus Lelenc in´s Tier-reich. Sie war dort die kleinste und älteste Bewohnerin am Hof und das stellte ihr die Weichen hierher. Mazi war ein bezauberndes kleines Wesen das mit allen gut zurecht kam. In unserer Pflegerin Jasmin hat sie ihren Lebensmenschen gefunden und ist nach kurzer Zeit zu ihr auf Dauerpflegestelle übersiedelt. Mazi hat dort ihr spätes Lebensglück gefunden. Im Februar ist sie an einer akuten Augenperforation erkrankt und musste notoperiert werden. Schwere Herzrhythmusstörungen haben ihr dann zugesetzt aber: Mazi hat das geschafft und sich zurück gekämpft.

Doch offenbar hat ihr diese Erkrankung doch enorm viel Lebensenergie gekostet denn am 27. März 2019 ist unser kleiner Schatz Mazi von uns gegangen. Wir mussten wir die schwere Entscheidung treffen Mazi zu erlösen. Sie hatte akut schwere Bauchschmerzsymptome entwickelt. Eine Untersuchung in der Klinik brachte Klarheit: Mazi hatte eine Darminvagination, das heißt ein Teil des Darms war in den anderen gestülpt sowie einen großen Tumor im Darm. Die Erkrankung ist sehr schmerzhaft und hätte nur durch einen schweren chirurgischen Eingriff mit einer maximal 50%igen Überlebenschance gelöst werden können. Im Interesse von Mazi haben wir entschieden sie gehen zu lassen. Sie durfte im Tier-reich in Jasmins Armen für immer einschlafen. Für uns alle aber ganz besonders für Pflegefrauchen Jasmin ein sehr schwerer Schlag. Jasmin hat Mazi aufopfernd umsorgt und wir waren guter Dinge. Die jetztige Erkrankung konnten wir nicht vorausahnen.

Mazi, du kleiner Schatz, du süßer willensstarker Hund. Du wusstest immer was du wolltest, hast dir Jasmin ausgesucht, hast uns immer genau gezeigt was dir Recht war und was nicht. Was haben wir dich angebettelt zu essen wenn du nicht wolltest, wie sehr haben wir uns gefreut wenn du vor guter Laune gesprüht hast. Du warst so lange du im Tier-reich gelebt hast als einziger Hund bei der Weihnachtsfeier eingeladen - du hattest so viele Privilegien - verdientermaßen. Mazi du besonderes kleines Tier, es war uns eine Freude dich bei uns beherbergen zu dürfen. Deine Seele wird unser Tier-reich für immer bereichern.

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Ginny kam am 5. April 2015 zu uns in´s Tier-reich aus Lelenc. Als wir seinerzeit Beethoven geholt hatten haben wir der traurigen alten Hündin versprochen sie zu holen sobald ein Platz frei wird. und das haben wir eingehalten. Fast 4 jahre durften wir mit Ginny zusammeneben und es war wudnervoll. Bis zum letzten Tag. Fassungslos und schockiert mussten wir am 12. März 2019 morgens zur Kenntnis nehmen dass unsere einzigartige Ginny gestorben ist. Einfach so ohne jedwede Voranzeichen ist sie in der Nacht von Montag auf Dienstag für immer eingeschlafen. Sie hat sich in die Hütte draußen zurückgezogen und wir dachten am Morgen dass sie noch schläft - was bei Ginny schon mal vorkommen konnte. Erst als sie zur Medikamentengabe sanft wecken wollte realisierte ich die traurige Tatsache dass Ginny tot ist. Wir können es nicht glauben. Noch am Samstag war sie wie jede Woche in der Gruppen-Trainingsstunde mit dabei, am Sonntag war sie gut gelaunt, hat mit Mani jedes Seniorenturnen mitgemacht, war um Leckerchen bemüht, war bestens d´rauf. Auch am Montag alles normal - guter Appetit, Spazierengehen, nicht ein Anzeichen einer dramatischen Krankheitsentwicklung. Am Abend als ich noch im Tier-reich war und alle schon schliefen ist Ginny nochmals aufgestanden, zu mir gekommen und hat ihren Kopf zwischen meinen Beinen durchgeschoben und wollte gestreichelt werden, imer und immer wieder. Sie hat mich angesehen und wollte mehr Streicheleinheiten. Vielleicht hat sie etwas gespürt und wollte sich bedanken, verabschieden - ich weiß es nicht.

Ginny, du wundervolles Wesen. Du warst die Grande Dame im Tier-reich. Du warst so souverän, so über den Dingen stehend. Ich kann nicht in Worte fassen wie ich dich vermisse. Die Lücke, die du hinterlässt ist nicht zu schließen. Es wird nie mehr wie es war ohne dich. So viele Menschen im Tier-reich haben dich ganz besonders geliebt, so viele Tränen wurden geweint weil wir dich verloren haben. Wir wissen um deine Wandlung hier bei uns - von der abwehrbereiten, misstrauischen Hündin, die mit Menschen nichts zu tun haben wollte, auch mal hergebissen hat wenn man sie nicht in Ruhe ließ wurdest du zur Schmuserin. Du konntest auf so einzigartige Weise zeigen wenn du dich gefreut hast, hast unverblümt offenbart wen du liebst und zu wem du Distanz möchtest. Es würde Stunden dauern alles zu erzählen was dich über alle anderen erhoben hat. Du warst einfach .... Ginny, großartig, unvergleichlich, eine Lehrmeisterin in so vielem.
Deine Seele lebt im Tier-reich und wir hoffen, sie wird weiterhin für alle Wesen dort erhellend sein. So wie du auf diesem Foto lachst, so wollen wir dich in Erinnerung behalten. Danke für deine Liebe, dein Vertrauen in uns, wundervolle Ginny!  

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Saba kam mit 11 Jahren am 4. November 2018 in´s Tier-reich. Kennen gelernt habe ich sie bei einer Mitarbeiterschulung in einem deutschen Tierheim. Saba war vor wenigen Wochen dorthin gekommen nachdem sie 6 lange Jahre in einem spanischen Tierheim gewartet hatte. Ich habe mich spontan in die sanfte, süße Hündin verliebt und ihr so gerne im Tier-reich ein Zuhause gegeben in einer Familie, der Tier-reich Familie. Wir wussten dass Sabe schon bei der Übernahme sehr krank war. Jahrelang hatte sie unter Leishmaniose gelitten und war behandlet worden. Genau am Heiligenabend wurde sie schwer krank. Viele Stunden in der Klinik, wochenlange tägliche Infusionen konnten ihr Leben zunächst retten aber am 6. Jänner war ihre Kraft zu Ende. Wir haben sie gehen lassen. Alles Kämpfen alle Maßnahmen der letzten Wochen konnten sie nicht retten. Das zweimalige kurze Aufflackern, die kurzfristigen Besserungen waren wohl das letzte Fünkchen Kraft das in ihr steckte. Zuletzt hatte Saba keine Kräfte mehr, konnte nicht einmal mehr trinken ohne gleich zu erbrechen. Am Abend hat sie beschlossen die Nacht neben meinem Bett zu verbringen und dort zu schlafen. Ich denke sie wollte zuhause und bei mir sein. Das war wohl meine Aufgabe für Saba. Wir konnten ihre letzten Momente auf diesem Planeten so organisieren dass Saba in ihrem geliebten Wald spazieren war. Etwa zehn Meter wollte sie gehen, dann hat sie umgedreht - sie wollte zurück. Auf dem warmen Liegeplatz mit Blick auf den Wald hat sie die Augen für immer geschlossen. Kaum dass sie tief. geschlafen hat fing sie an im Traum zu laufen - das war ihr Leben!

Saba, du traumhafter Hund. Es war wohl Schicksal dass wir uns begegnet sind. Du hast sofort mein Herz berührt. Wir konnten dir nur zwei Monate bei uns geben. Aber ich weiß bevor du krank wurdest waren das die schönsten deines Lebens. Wie bist du aufgeblüht, wurdest vom schüchternen Hund zum Kuschelmädchen, das uns aufgefordert hat dich zu streicheln. Deine Kuscheldecken und -betten, deine Wärmelampen und die Öfen, wie sehr hast du das geliebt. Und die Spaziergänge und das Schnüffeln - es war dein Leben. Wenn du deinen schönen Kopf in den Wind gehalten hast und deine Nase anfing zu arbeiten, dann warst du glücklich. So gern hätte ich dir im Frühling das Fährtengehen beigebracht, aber wahrscheinlich konntest du es eh viel besser als ich es dir hätte lernen können. 😘


Saba es war mir und uns eine Ehre für dich da zu sein, um dich zu kämpfen. Laufe, jage, schnüffle und halt dich warm wo immer du jetzt bist. In meinem Herzen bleibst du auf ewig mein spanisches Mädchen. Es tut mir unendlich weh dass ich dir nicht mehr Zeit geben konnte. 
 

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Tschöppi ist am 5. Dezember 2018 mit hohem Alter mit wahrscheinlich weit über 15 Jahren in´s Tier-reich eingezogen. Ihre wundervollen Augen und die Tatsache dass sie genauso heißt wie unsere viel zu früh verstorbene Csöpi haben ihr den Weg zu uns geebnet. Tschöppi hat uns sofort bezaubert. Sie ist zu unserer Pflegerin Conny auf Dauerpflegestelle eingezogen. Sie ist aufgeblüht, war voller Lebensfreude, ihre Zähne haben wir saniert und sie war glücklich. Doch plötzlich wurde sie schwer krank. Ihre Leber begann zu versagen - Folgen der jahrelangen Verwahrlosung.

Wir haben noch alles probiert das vernünftig war - doch Tschöppi und wir haben den Kampf verloren. Zunächst war Tschöppi trotz sehr schlechter Leberwerte so voller Lebensfreude hat, sich soo gefreut hat mich zu sehen, in´s Tier-reich hineinzulaufen, auf der Wiese umherzustapfen. Sie war schwer krank aber sie war so voller Lebensfreude, voller Kraft und Willen. Die Nachtdarauf war dann sehr unruhig, Conny hat ihr ständig zur Seite gestanden. Am Morgen nach der Infusion war es dann wieder besser aber dann zu Mittag kam der völlige Zusammenbruch. Innerhalb weniger Stunden hat sich eine massive Gelbsucht entwickelt und Tschöppi hat die Kraft und den Lebenswillen verloren. Sie ist in Connys Armen für immer eingeschlafen. Tschöppi, du wundervolles Geschöpf. Deine Augen, Dein Blick und Deine spürbare Freude am Leben - sie hat aus dem einen Foto gestrahlt mit dem ich dich kennen gelernt und beschlossen habe dich in´s Tier-reich zu holen. Wir konnten dir exakt 4 Wochen und einen Tag im Tier-reich schenken. In dieser Zeit hast du zwei liebevolle Zuhause gefunden - das Tier-reich und Connys Haus mit ihren zwei Jungs. Du durftest Ausflüge machen, tolle Dinge erleben, du durftest Weihnachten feiern, das Essen genießen ohne Zahnschmerzen. Du warst bis auf die letzten zwei Tage deines Lebens schmerzfrei und glücklich. Wir bedanken uns bei dir dass du unser Leben bereichert hast. So wie du auf diesem Bild strahlst, so bleibst du für immer in unserer Erinnerung. Mach´s gut Tschöppi

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Ares wurde im November 2006 geboren und kam gemeinsam mit seinem Wurfbruder Bauki Ende März 2018 zu uns. Die beiden stammen aus derselben Haltung aus der wir auch Aika geholt haben. Bei ihrer Übernahme Ende März 2018 waren sie ungepflegt und deutlich übergewichtig. Bei uns blühten die zwei Jungs auf. Tägliche Spaziergänge, gesunde Ernährung, gezieltes Bewegungstraining und therapeutische Maßnahmen haben Ares zu einem schlanken, fitten Burschen gemacht. Er lernte das Leben kennen - Ausflüge, geistige Beschäftigung, Training am Hundeplatz und viel Liebe.  Völlig unvorbereitet ist Ares Ende Oktober plötzlich schwer krank geworden. Wir haben tagelang alles versucht um ihn zu retten aber leider den Kampf verloren. Den Kampf gegen seine fortschreitende akute Lebererkrankung. Alle unsere intensiv-medizinischen Maßnahmen, die Unterstützung der Tierärzte, die Infusionen, Medikamente .... es hat letztlich nicht geholfen. Er wurde schwächer und schwächer und die Gelbsucht immer stärker und die Anämie. Am 21. Oktober 2018  war seine Schwäche, seine Übelkeit, seine Sauerstoffnot im Körper so fortgeschritten dass er nicht mehr konnte. Wir haben Ares gehen lassen. Er ist zu Hause in unseren Armen für immer eingeschlafen. Unsere Herzen haben geblutet. Es fehlen die Superlative für diesen tollen Hund. Seine Zeit bei uns war nur etwas mehr als ein halbes Jahr. In dieser Zeit haben wir ihn so viel erleben lassen. Wir hätten noch so unendlich Schönes für ihn vorgehabt. Ares, mein Schöner. Es war uns eine Ehre und Freude für dich da zu sein, dir die Welt und das aktive Hundeleben zu zeigen. Wir sind dir dankbar dass du uns dein Herz geschenkt hast. Auch wir haben dir das unsere geschenkt. Du bleibst unvergessen! 

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Lexi - unser wunderbares altes Dackelmädchen haben wir aus Ungarn übernommen. Die ca. 2002 geborene Dackeldame wurde von einem befreundeten Tierschutzverein aus einer Tötungsstation gerettet und kam auf eine Pflegestelle in Ungarn. Weil sie dort nicht dauerhaft bleiben konnte und wir Gesellschaft für unseren Domino suchten übersiedelte sie im Juni 2017 in´s Tier-reich. Lexi wurde kurz darauf schwer krank, eine Gebärmuttervereiterung war lebensbedrohlich. Lexi hat das überstanden und sich in´s Leben gekämpft. Anfang 2018 wurde sie neuerlich schwer krank. Diesmal konnten wir sie operieren weil ihr Gesundheitszustand gut war. So konnten wir ihr Lebenszeit schenken.

Am 12. September 2018 ist Lexi gestorben. So sehr wir wussten dass dieser Tag bald kommen wird so schnell und letztlich dann doch überraschend ist es gegangen. Lexi hat binnen zwei Tagen massiv an Kraft und lebensfreude verloren. Innerhalb von wenigen Stunden hat sich ihr Zustand dramatisch verschlechtert und so haben wir uns entschieden ihr beim Abschied aus dieser Welt zu helfen. Lexi ist völlig friedlich in unseren Armen eingeschlafen. Wir wissen - sie war versöhnt mit der Welt, hat ihre Zeit hier fast bis ganz zum Ende genießen können. Die Hundeliebe der beiden alten Fellnasen Domino und Lexi wird uns für immer unvergesslich bleiben. Etwas so Besonderes und Berührendes. Seit Domino gegangen ist war auch Lexis Leben ein Stück weit ärmer geworden. Ihre Bereitschaft sich nochmals für einen neuen vierbeinigen Freund zu öffnen war nicht gegeben. Lexi war kein Kuschelhund aber wir haben gespürt dass sie Zuwendung und Streicheleinheiten durch uns sehr geschätzt hat. Es war ihr wichtig dass wir sie umsorgt, ihr mehrmals täglich frische, saubere Liegeplätze geben haben. Sie hat die Wärme so geliebt und für Lexi war der heurige Sommer ein Geschenk. Lexi, unser altes, zähes, willensstarkes Dackelmädchen - mach´s gut da drüben. Wir glauben daran dass du Domino wieder gefunden hast und ihr zwei jetzt für immer vereint seid. Wir werden dich immer lieb haben altes Mädchen. Es war schön, dich umsorgen zu dürfen.

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Domino wurde 2002 geboren. Er verlor damals sein Zuhause, weil seine Halter nach Deutschland übersiedelten und ihn nicht mitnehmen wollten.... Domino war bereits blind und völlig verwahrlost als er in´s Tierheim in Oberösterreich kam. Dort lernte er Alina und Puppi kennen und als die Kollegen mich im November 2014 um Hilfe baten, nahmen wir alle 3 Oldies bei Tier-reich auf.

Domino, mein kleiner blinder Bub. Du hat fast fünf Jahre im Tier-reich gelebt. Deine Wandlung war unglaublich. Als du damals zu uns gekommen bist warst du so misstrauisch, so abwehrbereit. Zu viel Schlimmes hast du von Menschen erfahren müssen - Grobheit, Schläge, unbehandelte Schmerzen am Auge, die dich erblinden ließen. So oft hast du nach uns geschnappt, jegliche Berührung, jegliche Körperpflege alles war schwierig und musste über Wochen aufgebaut werden. Du bist mit der Zeit so viel milder, anhänglicher, vertrauensvoll geworden. Zuletzt durften wir dich umsorgen, streicheln, halten, pflegen - du hast uns vertraut. Wir waren so gerne für dich da in all der Zeit. Es hat uns berührt und glücklich gemacht wie sehr du die alte Dackelhündin Lexi geliebt hast. Ihr beiden wart der Inbegriff einer Seniorenliebe. Wir sehen es als Gnade dass du vor ihr gehen durftest. Es hätte dir das Herz gebrochen wäre Lexi vor dir gestorben. Das Schicksal wollte es so, dass du in der Nacht von 18. auf 19. Juli 2018 zu Hause für immer einschlafen konntest. Du wolltest uns Menschen nicht dabei haben - hast dich abgewendet, zur Ruhe gebettet. Aber deine Lexi durfte neben dir sein. Sie hat sich zu dir gelegt bis zuletzt. Domino, kleiner Mann, du hast uns alle berührt. Dein Grab schmücken viele Blumen und Kerzen. Wir haben dich lieb, weit über dein irdisches Dasein hinaus.

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Bessy  - in sie habe ich mich verliebt als ich im Tierheim in Ahlum 2016 eine Mitarbeiterschulung vornehmen durfte.  Ihr Herrchen war verstorben und sie hatte ihn noch einge Tage bewacht bevor er gefunden wurde. Bei der Kastration dort wurde Krebs festgestellt. Dazu gab es dann im Tierheim einen unglücklichen Beißvorfall bei dem Bessy schwer am Hals verletzt wurde und an dessen Folgen wir noch zu arbeiten hatten. Bessy wurde 2004 geboren und kam im Mai 2016 in´s Tier-reich.

Im Laufe des letzjährigen Winters ud dann heuer war deutlich zu sehen, wie sehr die fortschreitende Krebserkrankung Bessy zusetzte. Wir haben alles getan was ging und vernünftig war - Schmerzmittel, Futterzusätze, krebsgerechte Ernährung, viel Liebe und Beschäftigung die Bessy Freude machte.... Aber am 15. Juni 2018 ging es nicht mehr weiter.
Wir haben Bessy gehen lassen. Die Entscheidung habe ich für sie getroffen weil ich gesehen, gespürt habe dass ihr Körper nicht mehr kann, ihr Wille zu kämpfen vermutlich erst in ihr weicht wenn ihr Leben grausam und unendlich schmerzhaft für sie wird. Bessy ist in ihrem geliebten Garten im Tier-reich für immer eingeschlafen.

Bessy .... Du warst so unglaublich beeindruckend. Du warst immer für alles zu haben, egal wie müde Du warst - Du konntest dich nicht hinlegen, nein Du musstest dabei sein, alles erleben was ging Wie hast Du Dich entwickelt hier bei uns. Vom unverträglichen Schäferhund zum super sozialen Bestandteil unserer Gruppe, völlig bedenkenlos durfte ich jeden neuen Hund dazu integrieren und Du fandest es gut. Du hast es geliebt unterwegs zu sein, Ausflüge zu machen, die Welt zu erkunden, Gerätearbeit war Dein´s so lange Dein Körper es zuließ. Wie haben wir es vermisst Dich streicheln und knuddeln zu könnnen. In den letzten zwei Monaten Deines Lebens hast Du das absolut nicht mehr zugelassen, so sehr hat Dein Körper die Berührung unangenehm emfunden. Als Du gestorben warst haben wir Dich alle nochmals gestreichelt, geknuddelt, gedrückt als Ausdruck unserer Liebe zu dir. Wir wollten sie Dir nochmals zeigen, auf den Weg mitgeben. Bessy, Du warst unser Schäferhund, so einen wie Dich werden wir nie wieder haben. Du bleibst für immer bei uns im Tier-reich. Mach´s gut da drüben und schau ab und zu zu uns rüber.

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Csöpi haben wir vom Lelenc Hunderettungsverein im Juni 2016 übernommen. Die Tierschutzfreunde haben uns darum ersucht, weil Csöpi dort nicht glücklich war. Csöpi kam wieder auf den Hof in Lelenc retour nachdem sie über 10 Jahre vermittelt war - ihr Frauchen musste in´s Pflegeheim. Mittlerweile alt und blind geworden fand sich Csöpi dort nicht zurecht.

Bei uns lebte Csöpi ruhiger und wurde persönlich betreut. Csöpi litt an beiden Augen unter Glaukomen, das bedeutet einen erhöhten Augeninnendruck, der unbehandelt sehr schmerzhaft ist, also haben wir uns entschlossen die blinden, funktionslosen und schmerzhaften Augen chirurgisch entfernen zu lassen, um die Schmerzen zu verhindern. Für Csöpi bedeutete diese Entscheidung den Start in ein neues, glückliches und völlig schmerzfreies Leben. Fast täglich war sie mit mir und meinen privaten Hunden unterwegs, am Hundeplatz oder auf Spaziergängen und bei uns zu Hause.


Anfang dieses Jahres erkrankte Csöpi an einem Milztumor, der in kürzester Zeit enorm gewachsen ist und gerade noch rechtzeitig entfernt werden konnte. Die Prognose war schlecht weil es ein sehr aggressiver Krebs war. Wir konnten es zunächst nicht glauben weil Csöpi sich so rasch erholte und ihr neu gewonnenes Leben jeden Tag genossen hat. Sie lebte so bewusst, war so fröhlich, so voller Energie.
Am 25. April 2018 war ihre Zeit hier auf Erden dann sehr abrupt vorbei, mindestens ein frisch gewachsener Tumor in Csöpi war geplatzt.
[BR
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Csöpi, mein Liebling. Wie gern hätten wir dich noch länger bei uns gehabt. Du warst ein Teil unseres/meines Lebens. Csöpi, wir konnten alles erledigen auf dieser Welt, alles erleben was ein glückliches Hundeleben ausmacht. Du hast Liebe erfahren, du hast Abenteuer erlebt, Freunde gefunden - zwei und vierbeinige. Du konntest in Sicherheit ruhen und dich zurückziehen wenn du wolltest, du hattest Gesellschaft wenn du Freude daran hattest. Wir konnten dir die Schmerzen durch deine blinden Augen nehmen und haben dir beigebracht mit unserer Hilfe zu sehen. Und du hast gelernt uns zu vertrauen, dich auf uns und dann dich selbst verlassen zu können. Jeder Tag mit dir war schön, Csöpi!

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Aika

haben wir aus gröbster Verwahrlosung herausgeholt. Übergewichtig bis zur Unbeweglichkeit, Das Fell verfilzt und voller eigenem und Mäusekot. Dazu absolut kaputte Gliedmaßen am ganzen Körper. Wir haben versucht alles für diesen wunderbaren Hund zu tun - ihr allmählich wieder Beweglichkeit zu geben, sie zu pflegen, ihr gesundes gutes Futter zu verabreichen und vor allem ... sie zu lieben. Aika war aber zu krank.
Sie ist nach nur drei Wochen bei und am Sonntag 8. April 2018 gestorben.

Wir brauchten Klarheit und haben Aika obduzieren lassen. Der Befund ist verheerend: Massive Eiterung im linken Hinterlauf, die Keime haben die Knochen dort zerfressen. Eine Operation oder Rettung des Beines wäre unmöglich gewesen, lediglich eine Amputation. Dazu ein massiv vergrößertes Herz, das eine Narkose wahrscheinlich unmöglich gemacht hätte, eine Fettleber mit mehreren Knoten. Eine Niere zeigte deutliche Vernarbungen und ein Thrombus zwischen Lunge und Herz war zu erkennen. Einschätzung der Pathologen: Kein Mensch der Welt hätte diesen Hund retten können. Aika war dem Tod geweiht schon als sie uns gekommen ist. All unsere Maßnahmen kamen zu spät.


Was uns bleibt ist der Trost dass Aika in Liebe in einem Zuhause in dem sie gepflegt und umsorgt wurde gestorben ist. Sie war bis zum letzten Atemzug nicht alleine, hat diese Nähe gesucht und genossen. Vielleicht war es nur unsere Aufgabe ihr genau das zu geben, das Gefühl wichtig zu sein. Es macht mich betroffen und unsagbar traurig dass ich diesem wunderbaren Wesen nicht all das geben konnte das ich ihr versprochen habe - ein hundgerechtes Leben in einem funktionierenden, beweglichen Körper, viele schöne Tage mit ihren Jungs und uns Menschen die wir sie lieben. Wir durften Aika nur ein paar Tage geben. Ich hoffe so sehr dass das genug war für sie... Es gibt Lebewesen die dich verzaubern schon nach kurzen Momenten, die dich für sich einnehmen und dich nie wieder loslassen. Aika du bist so jemand. Es war mir und uns allen eine Ehre für dich da zu sein!

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Tommy

haben wir Mitte Februar 2014 im Alter von 11 Jahren von einer Tierschutzorgansiation in Deutschland übernommen. In Tommy´s Vorleben gab es mehrere Halter und einige Beiß- oder richtig gesagt Schnappvorfälle, wenn er von Menschen bedrängt wurde, die ihm noch nicht gut vertraut waren. Der aus Fernsehen und von Kabarettbühen bekannte "Hundeprofi" empfahl bereits vor einigen Jahren nach Begutachtung die Einschläferung, weil "der Hund unberechenbar wäre".  Bei uns lebte Tommy in der großen Hundegruppe und alle menschlichen Betreuer hielten sich an Handlingvorgaben sodass das Zusammenleben mit ihm gut klappte.

In seinen letzten Lebensmonaten wurde Tommy beinahe blind und taub, was seine Unsicherheit verstärkte. Ein Schlaganfall in der Vergangenheit zeigte zunehmend Nachwirkungen und Tommy wurde verwirrter und auch körperlich instabil. Wir haben so lange es ging und Tommy bereit war zu kämpfen alles menschenmögliche getan um ihm zu helfen. Am 14. Jänner 2018 hat Tommy die Kraft verlassen, er wollte nicht mehr kämpfen. Tommy konnte sich noch von seinen Herzensmenschen verabschieden. Alle haben ihn nochmals in den Arm genommen. So konnte er schließlich friedlich und völlig ruhig von dieser Welt gehen.

Tommy, du warst sehr besonders. Wir durften unglaublich viel von dir lernen, von dir bekommen. Wir gaben dir so gerne unsere Liebe, die du sobald du vertraut hast so mannigfach und ehrlich zurück gegeben hast Wir haben jeden Tag mit dir genossen - es waren drei Jahre und 11 Monate, die wir dich bei uns haben durften. Tommy - deine Hundeseele bleibt im Tier-reich und du darfst allen die du triffst stolz erzählen dass du geliebt wurdest, und wie mein Schöner!

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ROUGE

stammte aus einer Beschlagnahme bei einem ehemaligen Züchter in Deutschland. Ende Mai 2015 kamen Rouge und ihr im November 20015 verstorbener Tattoo aus Nordeutschland zu uns.

Rouge war eine tolle Hündin, sanft, liebevoll, selbstbewusst und enorm streichelbedürftig. Sie liebte gutes Essen, ihre gemütlichen Spaziergänge und viel Kontakt zu Menschen, außerdem war sie einem kleinen Ballspiel nie abgeneigt :-).

Als wir im März 2017 einen Mammatumor feststellten wurde dieser operativ entfernt. Leider war er bösartig und trotz aller eingeleiteten Maßnahmen hat Rouge am 20. Juli 2017 im Alter von über 14 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren.

Rouge, mein Schatz, wir hatten die große Ehre dir mehr als zwei Jahre ein Zuhause geben zu dürfen, für dich da zu sein und dich alte Kämpferin lieb zu haben. Du hattest Ecken und Kanten - nicht gegenüber Menschen aber zu deinen vierbeinigen Mitbewohnern warst du sehr resolut. Ich liebe diese Persönlichkeit, diese Schmuserin, diese selbstbewusste alte Hündin, die immer wusste was sie wollte. Rouge, du bleibst für immer einer meiner Herzenshunde. Es war einfach schön mit dir!

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SELINA

wurde 2003 geboren und  viele Jahre als Zuchtmaschine missbraucht, dabei geschlagen und misshandelt. Das hatte ihr ein tiefes Misstrauen gegen Menschen eingebracht und zum Zeitpunkt ihrer Übernahme im März 2012 war sie ein echter Angsthund. Selina hatte Angst vor Körperkontakt, Panik vor der Leine und selbst einfache Maßnahmen wie Streicheln und Brustgeschirr anziehen oder leichte  Körperpflegehandlungen waren nicht möglich.

Im Tier-reich hat Selina gelernt, dass man Menschen auch vertrauen kann, durch viele sorgsam aufgebaute Rituale wurden Situationen für sie vorhersehbar und sie begann aufzuleben. 

Selina liebte ihre täglichen Kuscheleinheiten vorzugsweise auf dem Bett, ihre Spaziergänge ohne Leine, wälzte sich mit Begeisterung im Gras und war mit allen Hunden die im Tier-reich leben befreundet.

Eine heftige Erkrankung am Auge, die wahrscheinlich auf eine schon lange bestehende Infektion zurückzuführen war führte dazu, dass wir Selina Anfang 2014 das kranke Auge entfernen mussten. Seit Ende 2016 quälte Selina eine heftige Bronchitis. Umfassende Diagnostik inklusive Lungenlavage hat uns nicht viel weiter gebracht. Was ihr lange geholfen hat ware strikte Diät, zweimal tägliches Inhalieren, spezielle Kräuter und Futterzusätze. Eine gute zeitlang ging es ihr deutlich besser und sie genoss ihr Leben trotz Behinderung. Am 10. Juli 2017 mussten wir sie für immer gehen lassen - ein Tumorgeschehen in der Brust nahm ihr die Luft zum Atmen. Unser Schatz drohte zu ersticken. Unsere Herzen tragen Trauer - denn diese großartige Selina, dieser wunderbare Hund der von allen Hunden in der Tier-reich Geschichte am längsten bei uns war - sie hat eine bleibende Lücke hinterlassen. Alle Hunde im Tier-reich haben an ihrer Beerdigung Anteil genommen, waren präsent, konnten es nicht fassen dass DIESE Hündin nicht mehr lebt. Auch wir nicht.

Selina, wir lieben dich für immer. So wie du warst bleibst du hier, so wie du warst bleibst du immer bei mir.

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COLIEEN

kam aus dem Wiener Tierquartier zu uns. Die 2004 geborene Yorkshire Terrier Hündin haben wir Anfang April 2017 aus dem Wiener Tierquartier übernommen. Colieen war wegen Verwahrlosung beschlagnahmt worden. Das war nicht das schlimmste: Colieen hatte massive Mammatumore, die so groß waren dass sie inoperabel waren. Es zeigten sich bereits Symptome an der Lunge und beim Atmen.

Unser Ziel war, ihr so lange es ging ein Leben in Liebe und Geborgenheit zu geben. Dafür haben wir getan was ging - Misteltherapie, Schmerztherapie, Futterzusätze, krebsgerechte Ernährung. Fünf Wochen konnten wir ihr geben und sie genoss jeden Tag davon! Sie liebte es zu kuscheln und sich in unsere Arme zu schmiegen. Sie mochte ihre kurzen Spaziergänge und gutes Essen.
Wir hoffen so sehr die schönen fünf Wochen im Tier-reich haben sie mit der Welt versöhnt!

Kleine, süße Colieen, du hast uns alle bezaubert, du warst ein Ausbund an Lebensfreude, hast aufgesaugt was du noch sehen, erleben und fühlen durftest. Es war uns eine Ehre, dich in deinen letzten Wochen begleiten, versorgen und im Arm halten zu dürfen. Du bleibst unvergessen, meine Kleine.

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CLEO

Kam aus dem Wiener Tierschutzhaus zu uns. Über ihre Vorgeschichte wissen wir nur, dass sie einem Obdachlosen gehörte und als dieser in´s Krankenhaus kam wurde Cleo in´s Tierheim gebracht.

Cleo war anfangs eine sehr rüstige, aktive Hüdin. Im letzten Jahr gestand sie sich zu, alt zu sein. Unsere Cleo ist eine echte Diva geworden. Bis zum letzten Tag liebt sie ihre - kurzen - Spaziergänge vor allem mit Autofahrten. Die regelmäßigen Ausflüge mit Karin am Donnerstag waren  ihr Wochenhighlight. Vertrauten Menschen gegenüber war sie sehr anhänglich und verschmust. Sie liebte die Gesellschaft ihrer Menschen und wollte stets in ihrer Nähe sein. Cleo haßte es, fotografiert zu werden - deshalb war jedes Foto ein Glückstreffer!

Am 10. April 2017, mit knapp 16 Jahren und nach fast drei Jahren im Tier-reich ist Cleo ist  ihren letzten Weg gegangen. Zuhause im Tier-reich, begleitet von uns. Ihre Organe haben nach und nach versagt und Cleo hatte keine Kraft und auch keine Lust mehr zu kämpfen. Cleo war so besonders, wieder einmal ein einzigartiger, großartiger Hund.

Ach Cleo, was hast du uns für Aufgaben gestellt - Du hast gejagt wie die Seuche, sodass wir Dich kaum halten konnten am Anfang. Als nebenan ein Kaninchen eingzogen ist mussten wir die Zäune verstärken. Absperrtüren waren kein Hindernis für Dich, Du sprangst einfach drüber. Dich pflegen, Zecken entfernen - keine Chance. Und dann Deine Selbstverstümmelungsattacken. Dein Wundschlecken und Aufbeißen bei kleinesten Körperirritationen. Du hast unsere Kreativität gefordert, Dich immer wieder an den unterschiedlichsten Körperteilen mit mehr oder weniger schöner Kleidung zu schützen. Du warst so besonders, mein Schatz!

Wie hast Du Dich verändert hier bei uns. Du warst eine Diva, ein souveräner, sicherer Hund, hast mich im Training unterstützt und andere Hunde resozialisiert. Wir konnten Dich pflegen, anfassen, Wunden behandeln und brauchten dafür noch nicht einmal einen Maulkorb. Das letzte Jahr im Wissen dass in Deinem Bauchraum ein Tumor wächst war geprägt von Zuneigung, Du hast Dich mehr und mehr geöffnet, unsere Nähe gesucht, Dich rangekuschelt und Deine Zeit genossen. Cleo, Du hast so viele Menschen so besonders berührt. Wir danken Dir, dass Du uns Dein Vertrauen geschenkt hast, dass wir mit Dir leben durften!

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Oliver (Twist) haben wir  am 12. März 2016 von unserem befreundeten Lelenc Hunderettungsverein in Ungarn übernommen. Oliver ist 2003 geboren und hat harte Zeiten hinter sich. Hier seine Story, erzählt von den Tierschutzfreunden aus Lelenc:

"Es ist eine Geschichte, aber so eine, dass wir wieder mal nur nach Luft schnappen…. Ende Juli 2015 bekamen wir eine Nachricht, wo man für einen Collierüden um Hilfe bettelte, da er wegen Todesfall alleine zurückgeblieben ist. Wir haben ohne zu zögern unsere Hilfe angeboten und waren auch – trotz großer Entfernung –bereit ihn zu holen. Wir wurden von den Inserenten belehrt, dass der Hund nicht in ein Tierheim gegeben wird, sie wird ihm schon eine tolle Familie finden… Tja… es war so toll, dass die Stiftung für Tierrettung den Hund – August, also bei uns Oliver – auf der Straße fand, mit gebrochener Hüfte… Sie haben ihn operieren lassen und er hat sich dort erholt. Wir haben ihn vor einigen Tagen (Oktober) erst durch Zufall entdeckt. August ist jetzt bei uns, die Kosten der Operation und Klinikaufenthalt haben wir der Stiftung erstattet.Was ist die Moral der Geschichte? Wenn der Inserent nicht so aufgeblasen und besserwisserisch gewesen wäre, wenn sie uns geglaubt hätten, dass wir den Hund nicht einfach verschleudern (denn sie haben es sich gar nicht angeschaut wo er gelandet ist), dann wäre Oliver Twist auch nicht verletzt worden. Zum Beispiel…."

Zu allem Überfluss litt Oliver zudem  unter Herzwurmbefall und als unser wunderbarer Beethoven verstorben war, konnten wir Oliver hier im Tier-reich einen Platz anbieten. Der hübsche, süße Bursche kam zu uns um sein Leben fortan mit Ashley und ab September auch Csöpi zu teilen. Die Freundschaft zwischen den Dreien klappte gut und wurde täglich inniger.

Unser Oliver bekam sofort und lebenslang Medikamente gegen seinen Herzwurmbefall und zur Stabilisierung seiner Herzfunktion. Durch gezielte Gymnastik und Therapie haben wir zudem, seine Bewegungsfähigkeit und Muskulatur verbessert. Dennoch - die schwere Krankheit zehrte ihn aus und bereits im Sommer war sein Leben auf der Kippe. Damals konnte er sich nochals über den Berg retten. Wir haben gesehen, wie sich sein Herz immer mehr plagte seinen Körper zu versorgen, nochmals Medikamente umgestellt aber leider hat ihn am 25.1. 2017 für uns in diesem Augenblick überraschend und sehr schnell  die Lebenskraft verlassen.Oliver ist bei uns zuhause von selbst für immer eingeschlafen.

"Oliver - du wunderbarer, sanfter Gefährte, du wart so besonders und einzigartig. Wir sind glücklich, dir einen schönen Lebensabend bereitet haben zu dürfen und dich umsorgt zu haben. Du bleibst für immer ein Teil unseres Tier-reichs!

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Puppi wurde 1999 geboren und war unser Methusalem! Sie kam mit ihrer Schwester Alina und Zimmergenossen Domino im November 2013 aus einem OÖ Tierheim zu uns. Puppi wurde im Laufe der Jahre bei uns fast blind und taub, hatte von Anfang an nur mehr wenige Zähne und Probleme am Bewegungsapparat. Zudem brauchte sie regelmäßig Herzmedikamente. Aber: Sie liebte das Leben, ihre Spaziergänge und gutes Essen :-). 

Puppi hatte ihr Zuhause verloren, da ihr betagtes Frauchen in´s Pflegeheim musste. Ihre Schwester Alina ist leider schon im August 2015 verstorben und so lebte Puppi zuletzt gemeinsam mit Domino, Mazi  und Bärli im "Zwergenhaus".

Puppi hatte ein langes bis zuletzt erfülltes leben. Sie war ein so besonerer, entzückender, leibenswerte Uromi. Wir haben sie so gerne umsorgt, ihr geholfen - beim Essen, beim Rausfinden, sie getragen wenn es zu beschwerlich wurde. Die gesundheitlichen Probleme wurden zuletzt immer stärker. Es gab auf und Abs und am frühen Morgen des 9. Jänner ist Pupi von selbst für immer eingeschlafen, in ihrem Zwergenhaus bei Domino und Mazi.

Pupi, wir hoffen du hast deine Schwester Alina wieder gefunden und ihr beiden habt von dort drüben ein Auge auf die anderen Zwerge im Tier-reich! Wir werden uns immer liebevoll an dich erinnern.

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Pici stammte aus Ungarn und wurde gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Gina im Alter von 14 Jahren in´s Tierheim abgeschoben weil die Besitzer umgezogen sind.Unsere Freunde vom Gnadenhof in Lelenc nahmen sie auf.  Auch Pici und Gina mussten zunächst auf die Warteliste bei Tier-reich und konnten erst nachrücken als ein Platz frei wurde - ja, ein Platz wurde frei, 2 Hunde kamen :-) im September 2015. Die beiden waren unzertrennlich und ein echtes Liebespaar. Sie machten alles gemeinsam, schlafen, essen, spazieren gehen und aufeinander aufpassen. Pici war ein sanftmütiger, lieber, extrem kuschelbedürftiger Hund.

Pici wurde am 14.4. 2001 geboren und lebte mit in der großen Gruppe. Er hatte von Anfang an große Probleme am Bewegungsapparat und eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Dazu litt er unter Herzwurmbefall den wir so gut als möglich behandelt haben. Pici hatte eine gute Zeit bei uns, hat viel Lebensfreude gefunden.

Pici, du kleiner, sanfter Ungar - du hast unser Herz berührt, wir hatten so viel Freude daran, dir Liebe und Zuneigung zu geben. Du hast es durch ebensoviel Liebe quittiert. In den letzten Wochen wurde Pici immer schwächer und kranker, sein ausgemergelter Körper hatte kaum mehr Kraft. Es gab einige Auf und Abs aber am 13.4. 2016 mussten wir Pici für immer gehen lassen. Wir haben einmal mehr einen Herzenshund einen lieben, wunderbaren Gefährten verloren. Pici, sei versichert - deiner Gina geht es gut, du kannst in Frieden ruhen.

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Beethoven hatten wir Ende Jänner 2015 aus einem ungarischen Gnadenhof übernommen. Der Hilferuf für den knapp 15 Jahre alten, tauben Collieherrn errreichte uns und wir sagten zu. Beethoven war ein Scheidungswaise und wurde vom verbleibenden Teil seiner ehemaligen Familie einfach vor die Tür geworfen, verscheucht und nicht mehr reingelassen, obwohl er täglich nach Hause kam und darum bettelte. Hätten ihn nicht Nachbarn gefüttert, wäre er auf der Straße gestorben. Die ungarischen Tierschutzkollegen von Lelenc haben sich schon gut um den völlig verwahrlosten Collie gekümmert und wir machten weiter.

Beethoven hat sehr rasch Vertrauen zu uns gefasst und bei Tier-reich 400 schöne Tage verbracht. Am 29. Februar 2016 mussten wir  unseren Beethoven  für immer gehen lassen. So sehr er sich immer wieder durchgekämpft hatte und die Kraft und Energie gefunden hat weiter zu leben uns alle mit seiner Gegenwart zu beglücken, so sehr hat er da gezeigt, dass seine Zeit hier bei uns jetzt vorbei ist. Sein Körper hatte keine Kraft mehr, sein Herz war zu müde und er wollte einfach nur mehr schlafen.

Beethoven war ein so unglaublich lieber, tapferer alter Herr. Jede Faser seines Körpers und Herzens war dankbar für das was er noch erleben, erfahren und fühlen durfte.

Beethoven, es war eine so beglückende Zeit mit dir. Wir haben dich geliebt, uns gemeinsam mit dir einige Male wieder in´s Leben zurückgekämpft. Du hast uns gefordert, wenn wir dir Essen schmackhaft machen wollten Und du warst jede Minute dieses Aufwandes wert, so besonders warst du. In unseren Herzen bleibst du für immer. Wir wünschen dir, dass du Anka rasch wiederfindest - ihr zwei gehört auf ewig zusammen.

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Tattoo stammte aus einer Beschlagnahme bei einem ehemaligen Züchter in Deutschland. Unsere Feunde von Collie in Not haben Tattoo und seine Gefährtin Rouge sowie weitere Hunde aus dieser amtlichen Aktion zunächst bei sich aufgenommen und wir setzten die beiden auf die Warteliste bei Tier-reich. Ende Mai 2015 war es dann so weit. Tattoo nahm die lange Reise aus Norddeutschland auf sich um gemeinsam mit Rouge zu uns zu übersiedeln.

Tattoo war ein Traum von einem Hund - unbeschreiblich gutmütig, sanft und liebevoll. Er war ein wahrer Womanizer und den Reizen vierbeiniger Mädels gegenüber stets offen :-).

Tattoo wurde am 23. 7. 2004 geboren. Leider hatte Tattoo von Anfang an große Probleme am Bewegungsapparat, die Symptome wiesen klar auf Degenerative Myelopathie hin, zudem immer größere Schwierigkeiten mit seinem Immunsystem. Mit regelmäßiger Gymnastik, Scenar- und Magnetfeldtherapie, Physiotherapie sowie einer Reihe von Futterzusätzen und Medikamenten haben wir Tattoo behandelt. Für uns überraschend und in der Dramatik nicht vorhersehbar hat Tattoo in der Nacht von 28. auf 29. November 2015 massive gesundheitliche Probleme und Schmerzen bekommen. Wir haben trotz aller medizinischer Maßnahmen den Kampf um sein Leben verloren. Tattoo durfte nur ein halbes Jahr im Tier-reich verbringen. Wir werden auf diesen sanften liebevollen, unendlich lieben wunderschönen Hund immer mit großer Wärme und Liebe zurückblicken. Tattoo war  immer geduldig, dankbar für jede Steicheleinheit, jedes liebe Wort und alles, das wir für ihn taten.

Wir wollten ihm noch so viel mehr geben, aber es war uns und ihm nicht gegönnt. Deine Seele bleibt für immer im Tier-reich, lieber Tattoo!

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Mimi wurde totkrank einfach ausgesetzt. Mimi litt an riesigen Mammatumoren, die so lange unbehandelt blieben, dass sie massiv in Lunge und Herz gestreut haben. Das bedeutete, dass ihre Erkrankung inoperabel war und Mimi nur mehr wenig Zeit bei uns geblieben ist. 

Wir haben Mimi als Hospizhund auf Anfrage des Kremser Tierheims aufgenommen. Hier bei uns verbrachte sie eine wunderbare letzte Zeit - sie war mit Medikamenten schmerzfrei eingestellt, ihre Lunge und ihr Herz unterstützten wir medikamentös so gut als möglich.

Mimi war ein Sonnenschein, ein traumhafter Hund der einfach nur lieb war und sich bemüht hat, so lange als möglich zu leben. Jeder Tag zählte! Mimi war wunderschöne 19 Tage unser Sonnenschein im Tier-reich. Wir gaben ihr Liebe, Gesellschaft, Abenteuer, Spaziergänge und die Gewissheit, dass sie uns wichtig ist. Als der Krebs gewonnen hatte, schlief sie in unseren Armen für immer ein.

Danke, Mimi dass wir dich kennen lernen durften, dass du unser Leben für einige Tage bereichert hast. Du bleibst uns in besonderer Erinnerung!

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SURY ist gemeinsam mit ihrer am 11.2.2013 plötzlich verstorbenen Schwester Semren zu uns gekommen. Die beiden Mischlingshündinnen sind Wurfgeschwister. Ihr Leben begann schon schrecklich, sie sollten in der Türkei auf einem Markt verkauft werden, eingepfercht in Käfige, übereinander gestapelt. Hunde, die keine Interessenten finden werden einfach zurückgelassen und verhungern irgendwann.... Tierschützer nahmen sich der Hunde an und gemeinsam mit einigen anderem fanden Semi und Sury einen Weg nach Deutschland. Dort verbrachten sie ihr Leben immer gemeinsam auf unterschiedlichen Tierschutzpflegestellen von denen nur die bei Collie in Not - wo sie in den letzten fünf Jahren untergebracht waren - gut war.

Die beiden Hündinnen sind im Juli 2012 im Alter von über 10 Jahren zu uns gekommen, weil wir ihnen hier bei Tier-reich garantieren konnten, dass sie ihr Leben immer gemeinsam verbringen können also nicht mehr getrennt werden. Von Anfang an arbeiteten wir intensiv daran, den beiden Seniorinnen noch etwas mehr Abwechslung in ihren Hundealltag zu bringen, was die zwei auch durchaus schätzten :-). Das hat sich nach Semi´s völlig unerwartetem Tod mehr als bezahlt gemacht. Sury hat sich den übrigen Hunden unserer großen Gruppe angeschlossen und wurde Menschen gegenüber nteressiert und nicht mehr abwehrbereit wie früher.

Sury ist im Noevember 2013 zu unserer privaten Hundegruppe auf Dauerpflegestelle übersiedelt, weil sie hier mehr Kontakt zu mir haben konnte, was ihr wirklich ALLES bedeutet hat.

Im Laufe des Jahres 2015 wurde Surya dann zunehmend kranker, es wurden Lebertumore diagnostiziert. Sury hat noch viele Wochen tapfer um ihr Leben mit uns gekämpft, so sehr liebte sie es. Am 15. Oktober verließen sie die Kräfte, wir mussten sie für immer gehen lassen. In meinen Armen ist sie eingeschlafen. Leb wohl, meine Wunderschöne! Danke für die Zeit mit Dir. Du wirst immer ein Teil meines Lebens ein Teil von Tier-reich sein.

 
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ARAGON wurde im Oktober 2003 geboren und lebte seit Anfang August 2010 bei Tier-reich. Aragon war ein echter Männerhund, mit Männern ging er viel schneller eine innige Beziehung ein, aber auch als Frau konnte man - nach einigen Tagen längeren Bemühens - sein Herz erobern :-). Aragon war ein sehr freundlicher, zuwendungsbedürftiger und verschmuster Hund.

Leider litt Aragon von Beginn an unter Arthrosen in den Ellbögen und in den Hüften und hat infolge dessen auch eine Hüftluxation erlitten, die operiert werden musste. Lange Zeit sprach er sehr gut auf die Schmerzmedikation , Physiotherapie und die Gymnastik an. Aragon hat bevor er zu uns gekommen ist schon unter dieser Erkrankung und unter Schmerzen gelitten. Unter starker Schmerzeinwirkung kam es in der Vergangenheit zu einem unglücklichen Beißvorfall. Bei uns zeigte sich Aragon sehr umgänglich und freundlich und legte keinerlei Aggressivität an den Tag. Aragon liebte Spaziergänge, Streicheleinheiten, Wasser das Bürsten und er fuhr sehr gerne mit dem Auto mit :-). Sein Pate und menschlicher Freund Alfred brachte viel Abwechslung Zuneigung und aufregende Abenteuer in sein Leben.

Aragon war verträglich mit Artgenossen, schätzte es aber lange Zeit sehr, allein zu wohnen, also erfüllten wir ihm diesen Wunsch mit  seinem eigenen, komfortablen Dominizil. Seine Letzte Lebenswoche verbrachte Aragon in Gesellschaft von Ashley, die er mochte und die ihm Nähe geben durfte.

Am 13. September 2015 ist Aragon nach über 5 Jahren bei Tier-reich von uns gegangen. Aragon, wir  vermissen dich! Lieber Tiroler, du wirst für immer einen besonderen Platz im Tier-reich Herz haben, dein Zimmer auf ewig das Aragon-Zimmer bleiben.

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ALINA haben wir gemeinsam mit ihrer Schwester Puppi und Domino, den die beiden alten Mädels dort als Zimmergenossen hatten, aus einem Tierheim in Oberösterreich übernommen. Alina und Puppi haben ihr Zuhause dadurch verloren, dass ihr ehemaliges Frauchen in´s Pflegeheim musste. Alina litt an Mammatumoren und wurde im Tierheim zweimal daran operiert. Zu uns kam sie frisch operiert und noch sehr mager und relativ "nackig". Innerhalb kurzer Zeit hat sie sich toll entwickelt,wurde eine stets gut gelaunte und unternehmungslustige Hündin. Abgesehen davon ist sie sehr hübsch geworden :-). Alina war bei Tier-reich ganz und gar Hund - und sie genoss es!

Alina wurde 1999 geboren und lebte mit ihrer Schwester und Domino bei Tier-reich im "Zwergenhaus". Am 23. August 2015 ist sie nach kurzer schwerer Krankheit von uns gegangen. Alina, du kleine fröhliche Maus, wir denken an dich mit deinem bezaubernden Charme immer mit einem Lächeln auf den Lippen und erinnen uns täglich an dich!

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Anka

Anka wurde am 14.3. 1999 geboren und kam mit fast 14 Jahren in´s Tierheim. Als wir davon erfuhren haben wir angeboten, die alte Lady bei uns im Hospiz aufzunehmen. So ist Anka am 19. Februar 2013 zu uns übersiedelt und hatte bei uns  ihr Zuhause auf Lebenszeit.

Anka war eine selbstbewusste, liebe alte Colliedame, die einige gesundheitliche Probleme mitbrachte u.a. hatte sie einen Tumor am Zahnfleisch, daraus resultierend immer wieder Schmerzen, Probleme am Bewegungsapparat, sie war ilange Zeit sehr dünn und hat teeine empfindliche Blase. Nichtsdestotrotz genoß sie ihr Leben und die Zuwendung. Sie wurde von allen Tier-reich Hunden freundlich empfangen und lebte in der großen Gruppe mit Fee, Mary, Lady, Bibi und Selina. Anka war unser "Morgenhund". Egal wie früh am Morgen - sobald ich kam, wollte sie in den Garten und ich musste mit ihr laufen und spielen. Dabei grinste sie über ihr altes Colliegesicht und konnte gar nicht genug bekommen vom Morning-Workout. So unglaublich süß :-).

Nach vielen harten Tagen von Herbst 2014 bis in´s Frühjahr 2015 ging es Anka wieder gut. Selbst der Appetit war da und ihre Spaziergänge hat sie lautstark eingefordert. In der Nacht auf den 29. April 2015 ist sie für immer von uns gegangen und hat bei allen Bewohnern - Zwei und Vierbeinern ein großes Loch hinterlassen. Diese so besondere Persönlichkeit war einzigartig. Sie war immer sie selbst - liebenswert, geradlinig, kämpferisch, anhänglich - einfach ANKA! Ich habe sie sehr geliebt, diese alte Dame.

 
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Julie

Julie haben wir Mitte Oktober 2014 aus einem Tierheim übernommen. Julie war ausgesetzt aufgefunden worden. In ihrem Gesicht hat sie zwei riesige Tumore. Als wir sie kennen lernten konnte sie kaum gehen vor Schmerzen in Bewegungsapparat.

Bei Tier-reich hat sie sich rasch gewandelt. Sie bekam Schmerzmittel und ihre von 2 Chirurgen als inoperabel eingestuften Tumore behandelten wir mit Mistelpräparaten. Dazu erhielt sie Nahrung, Futterzusätze und Enzyme, die das Krebeswachstum stoppen sollen - für einige Moante mit Erfolg.

Julie liebte Spaziergänge, gutes Essen und ihr Spielzeug herumzutragen. Sie war eine sehr lebensfrohe Hündin und wir erfreuten uns an jedem Tag mit ihr. Leider ist  ihr Tumor nach einiger Zeit nach innen weiter gewachsen und im Bauch gab es mit hoher Wahrscheinlichkeit Metastasen. Wir passten ihre Medikation und ihre Betreuung und Behandlung stets ihrem aktuellen Gesundheitszustand an.

Julie´s Krebsbehandlung brachte ihr Lebenszeit, die sie sehr genoss. Leider hat uns Julie am 7. März 2015 für immer verlassen. Diese tapfere, lebensfrohe und herzliche Hündin wird uns für immer in liebevoller Erinnerung bleiben.

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FEE  wurde 1999 geboren und wurden von uns Ende Dezember 2010 gemeinsam mit ihrer Lebenspartnerin Sugar nach dem Hilferuf des ortsansässigen Tierheims aus katastrophaler Zwingerhaltung befreit. Beide Hündinnen waren verwahrlost, sehr scheu und verängstigt und in schlechtem Gesundheitszustand. Bei Tier-reich sind die beiden Seniorinnen sehr schnell aufgetaut und entwickelten sich zu lebensfrohen Hündinnen.

Leider mussten wir Sugar am Karfreitag 2011 für immer gehen lassen...

Fee hat sehr lange enorm unter Sugar´s Tod gelitten. Dei beiden Hündinnen haben 11 Jahre zum Teil in großem Elend miteinander verbracht und waren enorm zusammen geschweißt. Dazu kam, dass auch Fee eine schwere Operation über sich ergehen lassen musste. Wieder haben wir viele Tage und Nächte gebangt und: Unsere Fee hat sich entschlossen, noch Zeit mit uns verbringen zu wollen. Fee ist freundlich zu allen Artgenossen und Menschen. Sie liebte Zuwendung und Streicheleinheiten und geoss ihre Spaziergänge, gutes Futter und die Liebe, die sie bei uns spürte.

Am 5. November 2014 hat uns Fee für immer verlassen und ist zu Ihrer Freundin Sugar gegangen. Fee in Worte zu fassen ist nicht möglich. Sie war eine wirklich große Dame, eine starke Persönlichkeit, weise, liebevoll, immer freundlich, anschmiegsam und einfach ..... besonders.

 
 
 
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MARY kam Ende Juli 2012 im Alter von fast 13 Jahren zu uns. Sie hat ihr Zuhause verloren und wurde in den letzten Wochen hin und her geschoben. Als sie zuletzt tagelang fast nur allein in einer Wohnung hätte bleiben müssen, nur gefüttert und gelegentlich raus gelassen fand sie durch eine aufmerksame Nachbarin ihren Weg in unser Hundehospiz.

Mary war eine echte Lady Mary, eine unglaublich sanfte, sensible und liebe Hündin, ein wahrer Traumhund. Mary war aufmerksam, zuwendungsbedürftig und liebte es, sich im Gras zu wälzen. Sie liebte Spaziergänge, Ballspiele und Extrawurst ;-), bürsten dafür gar nicht. Bei uns lebte sie zuletzt mit  Fee, Selina, Tommy, Bibi, Cleo und Anka zusammen. Mary hatte bei Tier-reich endlich das Gefühl, Zuhause zu sein.

Völlig überraschend und für uns unerwartet hat uns Mary am Maria Himmelfahrtstag 2014 am Morgen für immer verlassen. Ohne vorherige Anzeichen hat sie ihr irdisches Dasein beendet. Mary war eine zarte Seele, ein unglaublich liebenswerter Hund der eine große Lücke bei Tier-reich hinterlässt. Wir sind glücklich darüber, dass wir sie kennen lernen und umsorgen durften.

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TOBY

In Toby verliebte ich mich auf einer Mitarbeiterschulung in einem Tierheim in der Nähe Berlins im Juni 2010. Toby hatte sein bisheriges Leben im Hof verbringen müssen, war komplett verwahrlost und vernachlässigt und tiefunglücklich. Aus Geldmangel brachte ihn die Besitzerin im Alter von 10 Jahren in´s Tierheim. Schon eine Woche später wurde Toby mit einer Fahrkette und Unterstützung von lieben Tierfreunden zu uns gebracht und hier entwickelte er sich großartig. Der alte, traurige Hund war bald verschwunden und ein lebensfroher, aktiver Rüde kam zum Vorschein. Toby liebte Spaziergänge, Ballspiele, Streicheleinheiten von Menschen, die er wirklich mochte und Hündinnen. Toby musste früher sein Leben lang im Freien leben und durfte nicht in´s Haus. Bei uns hat er recht schnell gelernt, in geschlossene Räume zu gehen und sich dort so richtig wohl zu fühlen. Toby hatte Ecken und Kanten, nicht jederman/frau war sein Freund und er war auch dazu bereit, seine Zähne einzusetzen. Gesundheitlich litt er unter Hodentumoren, die wir operieren mussten und altersbedingt unter Arthrosen.

Der wunderschöne, stolze, elegante und sehr selbstbewusste Toby wurde am 2. Juli 2000 geboren  und hat uns in der Nacht von 25. auf 26. Oktober 2013 für immer verlassen. Seinem Abschied ging eine lange Phase des Schwächerwerdens und der zunehmenden Krankheit voran, in der er sich den vertrauten Menschen immer enger anschloss. Toby war einzigartig, kein Easygoing Hund, aber eine Persönlichkeit, unvergesslich, eine große Leere zurücklassend und auch nach seinem Tod noch beeindruckend. Danke, Toby!

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Shirley

Shirley wurde etwa 2000 geboren. Wir haben sie als Notfall im Herbst 2011 aus dem Wiener Tierheim bei uns aufgenommen. Shirely wurde dort als Fundhund aufgenommen und war in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Da Shirely im Wiener Tierheim aufgrund des Stresses nicht essen konnte, kam sie zu uns. Bei uns hat sie sich schnell beruhigen können und sie wurde aufgepäppelt. Als ihr Gesundheitszustand es zuließ, konnten wir Anfang 2012 ihre große Mamma-Tumoroperation durchführen. Shirley hat das für eine lange Zeit gut weg gesteckt und wurde wieder sehr fit. Mit der Zeit hat ihr Sehvermögen nachgelassen und auch ihre Hörleistung war beeinträchtigt, aber sie freute sich am Leben.

Vor etwa zwei Monaten bekam sie Probleme beim Gehen und ein Röntgen brachte Klarheit - Tumor im Bereich der Schulter/Halswirbelsäule. So lange es ging, behandelten wir Shirley mit Schmerzmitteln, Alternativmedizin und Krebstherapie. Als ihre Schmerzen groß wurden und sie keine Lebensqualität mehr hatte, begleiteten wir sie am 3. Juni 2013 auf ihrem letztem Weg.

Shirley war eine süße, anhängliche Hündin, die uns alle sehr berührt hat. Wir haben die Zeit mir ihr genossen und freuen uns, dass wir sie bei Tier-reich betreuen durften.

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SEMI

kam gemeinsam mit ihrer Schwester Sury, mit der sie praktisch das ganze Leben zusammen verbrachte im Juli 2012 zu Tier-reich. Semi und Sury waren ihr ganzes Leben lang Tierschutzhunde, Semi immer die Stütze für ihre Schwester Sury, die viel ängstlicher ist. Viele Jahre lebten die beiden bei Collie in Not in Deutschland bevor wir sie bei Tier-reich aufnahmen und versucht haben, den beiden damals schon über 10jährigen Hundedamen noch etwas mehr Abwechlsung und moderate Neureize sowie mehr Hunde- und Menschenkontakt zu ermöglichen.

Semi hat ihr Leben hier bei uns genossen. Sie war ein Sonnenschein, immer gut gelaunt und eine Schmusemaus ohne Ende. Sie hat jeden Menschen herzlich begrüßt und auf der Stelle ihre Schmuseeinheiten gefordert. Viel zu früh und für uns aus dem Nichts ist Semi an einem geplatzten Milztumor gestorben. Wir wollten noch so viel mit ihr und Sury unternehmen....

Semi lebte bei uns mit Sury zusammen hatte aber Kontakt zu allen anderen Hunden - die Tür zur großen Gruppe mit Fee, Toby, Shirley, Streli, Mary und Selina war offen. Semi wurde knapp 11 Jahre alt und lebte von 14. Juli 2012  bis 11. Februar 2013 bei Tier-reich.


Semi war wie alle anderen ein einzigartiger Hund, der durch sein anhängliches, liebevolles Wesen beeindruckte. Sie hat eine große Lücke hinterlassen, vor allem für Sury, die wir versuchen so gut als möglich zu füllen. Semi wird immer in unseren Herzen leben.

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SILVA

Weggeworfen, entsorgt, komplett verwahrlost und sich selbst überlassen. So wurde die Collie-Uroma Silva seinerzeit aufgefunden. Sie war bis auf die Knochen abgemagert, verfloht, konnte kaum gehen, so schwach war ihre Hinterhand. Ein massiv vereiterter Zahn und eitrige Ohren machten ihr das Leben zur Qual. Der Tierschutzverein „sans frontières“, der sie aufgriff, kümmerte sich um die Hündin, dann kam Collie in Not in´s Spiel und fand eine Pflegestelle für Silva. Da Silva auf dieser Pflegestelle nicht dauerhaft bleiben konnte, beschlossen wir, Silva ein Zuhause auf Lebenszeit in unserem Tierhospiz zu geben. Ende Juni 2011 kam Silva zu Tier-reich und hatte hier viel Freude am Leben. Silva lief lange Zeit mit einem Dauergrinser durch die Welt. Eine Tumoroperation erhöhte für einige Monate ihre Lebensqualität. Sie lebte bei uns immer in der Gruppe, mit unterschiedlichen Freunden, zuletzt mit Shirley, Toby und Fee. Silva wurde geschätzte 16 Jahre alt und lebte von Juni 2011 bis 21. April 2012 bei Tier-reich.

Silva war eine unglaublich liebe, zuwendungsbedürftige Hündin, die sehr gerne Küsschen gab und sich bei uns den Beinamen "Busserltante" erküsst hat. Es war uns eine Ehre, sie bei Tier-reich zu haben und ihr einen schönen Lebensabend zu bereiten. Wir wünschen ihr viele, viele Leberwürste im Hundehimmel, die sie sicherlich genießen wird.

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BURZEL

Mitte Februar 2009 erreichte uns  ein Hilferuf vom Verein "Collie in Not" aus Deutschland, es betraf einen ganz armen blinden Collieopa, der eingeschläfert werden sollte. Es bedurfte keiner langen Überlegung und wir beschlossen Ronnie in unser Tier-reich aufzunehmen. Sein Schicksal bevor er zu uns kam, soweit wir es wissen:

Der Colliemischling wurde seiner verantwortungslosen Halterin entzogen und kam in eine deutsche Tierklinik. Er ist blind und anfangs vermutete man auch, dass er taub sei, da er völlig desorientiert ohne jede Reaktion auf Ansprache umhertorkelte. Er bestand damals nur aus Haut und Knochen, was bei seinem permanenten Durchfall kein Wunder war. Da er in jedem Hoden  einen Tumor hatte, musste er  noch  in der  deutschen  Klinik operiert werden, bevor er zu uns kam.

Aufgrund seiner Blindheit haben wir ihn in unsere private, damals fünfköpfige Hundegruppe integriert, damit er viel Kontakt zu Menschen haben kann. So lebte Burzel von 21. Februar 2009 bis 7. November 2011 als Dauerpflegehund bei Tier-reich, Famile Neumann. Burzel´s Geschichte und einige seiner Erlebnisse gibt auf der TRAUM HUND Homepage unter: Burzel.

Burzel hat unser Leben bereichert. Er hatte bei uns noch viele schöne Tage, viel erlebt und unglaublich viel gelernt. Der blinde, alte Bub war ein mutiger, tapferer und sehr besonderer Hund. Wir vermissen ihn.

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Bienchen war etwa 12 Jahre alt als sie zu uns kam. Die Colliedame war schon damals unheilbar krank, litt an einem fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom auf der Nase, der Krebs hatte ihre Nase schon angefressen und fraß weiter und weiter... Wir haben sie aus einem Tierheim zu uns genommen, nachdem sie beschlagnahmt wurde. Sie muss in ihrem Leben schon sehr viel mitgemacht haben: Bereits vor einigen Monaten wurde sie ihrer Halterin, einer Alkoholikerin entzogen. Beschlagnahmt mit Stachelhalsband (laut Tierschutzgesetz verboten!), total verwahrlost kam sie in´s Tierheim. Der Amtstierarzt verfügte die Rückgabe an die Halterin. Anfang März 2011 kam sie wieder in´s Tierheim, extrem verwahrlost, abgemagert, massiver Tumor. Der Amtstierarzt hätte sie wieder an die Halterin retour gegeben.

Durch die Aufnahme bei Tier-reich haben wir das verhindert. Wir pflegten sie liebevoll, gaben ihr das, was sie brauchte um in ihren letzten Wochen noch zu spüren, dass ein Hundeleben auch schön sein kann. Sie bekam Schmerzmittel in einer solchen Dosierung, dass sie ihr Leben genießen konnte, pürriertes Futter und ganz viel Zuwendung. Bienchen lebte bei uns in der Gruppe mit Fee und Aragon.

Unser Bienchen ist am 19. Juni 2011 gestorben, sie war 14 Wochen und einen Tag bei Tier-reich.  Wir werden diese unglaubliche Persönlichkeit immer in unseren Herzen bewahren und der Gedanke an sie wird ein Lächeln auf unsere Gesichter zaubern.

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SUGAR kam gemeinsam mit ihrer Leidensgenossin Fee Ende Dezember 2010 im Alter von 11 Jahren zu uns. Leider hat Sugar eine massive Tumorerkrankung mitgebracht. Im Jänner hat unsere Tierärztin die Tumore entfernt, Sugar wurde ihre vereiterte Gebärmutter entfernt und sie erholte sich erstaunlich schnell von dieser schweren, aufwändigen Operation. Wir waren sehr glücklich darüber, bangten viele Tage und Nächte um sie. Sie schien über dem Berg zu sein, doch der Krebs kam zurück. Im April 2011 ist Sugar dann für uns sehr überraschend und schnell sehr krank geworden, der in ihr wachsende Tumor nahm ihr die Luft zum Atmen und am Karfreitag mussten wir sie sie für immer gehen lassen...

Wir hatten in der kurzen Zeit, die Sugar bei uns war, eine sehr innige Beziehung zu ihr aufgebaut. Sie hat mit ihrer liebevollen, anschmiegsamen Art unsere Herzen gewonnen und Sugar wird für immer präsent für uns sein.

Aktualisierung: 2020/04/20 - 11:24 / Redakteur: Sabine Neumann
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